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Rumänien - Partner der Zukunft

Rumänien hat den Ruf, ein Land der Zukunft zu sein. Das gilt in Bezug auf die Wirtschaft allgemein und ganz besonders für den Tourismus. Schon lange zieht Rumänien die Urlauber an, denn das Land hat viele verschiedene Ziele zu bieten, die für jeden etwas bereit halten. Dabei konzentrierte sich der Tourismus in den vergangenen Jahren stark auf die Schwarzmeerküste und damit den reinen Sommerurlaub. Das Preisniveau war natürlich neben der landschaftlichen Schönheit ein Grund dafür, dass die Urlauber so zahlreich in das Land gestürmt kamen. Doch nicht nur die Schwarzmeerküste ist sehr attraktiv. Auch das Donaudelta muss genannt werden sowie die Karpaten. Diese sind prädestiniert für den Winterurlaub und bilden ein großes und zusammenhängendes Gebiet, das mit Wald überwachsen ist. Luchse, Wölfe und Bären sind hier noch beheimatet, ein Urlauber sollte sich also nicht unbedingt auf eigene Faust in die Wälder der Karpaten begeben. In den letzten Jahren werden einige Regionen des Landes verstärkt in den Öko-Tourismus einbezogen, was ein neues Klientel anlockt.

Rumänien ist aber nicht nur ein wunderbares Reiseland, sondern wird auch als Wirtschaftspartner immer attraktiver. Das BIP des Landes steigt von Jahr zu Jahr und auch wenn die Finanzkrise das Land in eine finanzielle Schieflage gebracht hat, so ist ein kontinuierliches Wachstum der Wirtschaft zu verzeichnen. Viele Unternehmen lassen in Rumänien produzieren, einfach, weil die Lohnkosten dort deutlich niedriger sind, als zum Beispiel in Deutschland. Positiv entwickelt haben sich vor allem die Landwirtschaft, die Industrie und das Bauwesen. Auch die Bauwirtschaft wird voraussichtlich in den nächsten Jahren wachsen. Viele Energieprojekte werden durch internationale Finanzinstitute und durch die EU gestützt, was dem Land natürlich beim Wachsen hilft. Einen wahren Boom erlebte die oben bereits erwähnte Touristikbranche, ebenso, wie die Bereiche Versicherungswesen, Maschinen, Kfz-Industrie und Lebensmittel. Dies brachte es mit sich, dass auch die Lohnverhältnisse gestiegen sind, auch wenn sie natürlich nicht an mitteleuropäische Verhältnisse heranreichen.